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Galileo-Vibrationstraining 

 

 

Einsatzbereiche für das "Galileo"-Training

 

Galileo Training ist besonders schonend für das Herz-Kreislauf-System, wirkt durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend und bietet Ihnen:

Muskelleistung

  • Steigerung von Muskelleistung und Muskelkraft
  • Muskelaufbau nach Immobilisation
  • Osteoporose-Prophylaxe
  • Beckenbodentraining
  • Aufwärmtraining

 

Muskelfunktion

  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Verbesserung von Dehnfähigkeit und Flexibilität
  • Muskellockerung, Vorbeugung von Rückenproblemen
  • Schnellere Regeneration nach Training und Wettkampf

Mobilisation

  • Balance- und Koordinationstraining
  • Sturz-Prophylaxe

 

 

 

 


Gegenanzeigen müssen vor der ersten Anwendung von Galileo ausgeschlossen werden. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Therapeuten.

Galileo Training ist besonders schonend für das Herz-Kreislauf-System, wirkt durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend und bietet Ihnen:

 

 

Häufige Fragen zu Galileo-Training

 

Was bedeutet seitenalternierende Bewegung?

 

Bewegung ähnlich einer Wippe: während sich die eine Seite der Trainingsplattform aufwärts bewegt, bewegt sich die andere Seite abwärts. Somit ergibt sich eine Bewegung ähnlich dem Gehen, bei dem auch abwechselnd das linke und das rechte Bein den Boden berühren bzw. sich in der Schwungphase befinden. Diese physiologische Art der Bewegung bewirkt, dass auch die Rückenmuskulatur effektiv mittrainiert wird, wie beim Gehen, Laufen und Rennen. Die Amplitude und damit die in den Körper eingeleiteten Kräfte und Beschleunigungen lassen sich bei Galileo durch die Wahl der Fußposition stufenlos steuern. Selbst bei großen Amplituden wird eine Vibration des Kopfes weitestgehend vermieden, da Becken und Rumpfmuskulatur dies – wie auch beim Gehen – verhindern.

 

 

Welche Muskeln werden mit Galileo trainiert?

 

Während des Galileo-Trainings werden prinzipiell immer alle Muskeln der Beine bis hinauf in den Rumpf trainiert. Trainingsschwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen werden allein durch Körperhaltung, Gelenkstellungen und Körpersteifigkeit variiert.
Je aufrechter die Körperhaltung und je steifer die Beine während des Galileo-Trainings, desto mehr arbeitet die Gesäß-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Je geringer die Steifigkeit der Beine, desto mehr konzentriert sich der Trainingseffekt auf die unteren Extremitäten.

 

Sind Vibrationen schädlich?

 

Oft hört man, dass Vibrationen, wie sie beispielsweise beim LKW-Fahren und Arbeiten mit dem Presslufthammer auftreten, schädlich sind. Diese Art von Vibrationen sind in keiner Weise mit denen von Galileo vergleichbar, da es sich dabei um Vibrationen mit anderen Frequenzen, Amplituden und Schwingungsverläufen handelt und zudem die Art der Krafteinleitung keinem physiologischen Bewegungsmuster entspricht. Beispielsweise werden beim Sitzen auf einer vibrierenden Fläche (wie in einem Fahrzeug) die Kräfte direkt in die Wirbelsäule eingeleitet, was bei Galileo nicht der Fall ist.
Die Bewegungsform des Galileo-Trainings ist keine beidseitig synchron verlaufende Auf- und Abbewegung, sondern aufgrund der Wipp-Funktion (Seitenalternation) eine teilweise Kreisbewegung, welche die linke bzw. rechte Körperhälfte abwechselnd und gegenläufig bezüglich der Beuger- und Streckermuskulatur trainiert. Diese Bewegungsform ist dieselbe wie bei der menschlichen Fortbewegung: rechtes und linkes Bein sowie die Rumpfmuskulaturpartien werden immer abwechselnd (gegenphasig) betätigt.
Im Vergleich zum LKW-Fahren und zu schwerem Arbeitsgerät sind bei Galileo keine hohen, schädlichen Frequenzanteile (Impulse, Schläge) enthalten. Die aufwändige mechanische Konstruktionsweise von Galileo garantiert eine immer rein sinusförmige (harmonische) Krafteinleitung in den Körper, wobei lediglich die tatsächlich eingestellte Frequenz auf den Körper wirkt. Die Frequenzen von Galileo sind abgeleitet aus der Muskelphysiologie (Muskelfunktion) und das Galileo-Training ist individuell und sehr feinfühlig Über Amplituden- und Frequenzwahl dosierbar.

 

 

Was ist der Dehnreflex?

 

Dehnreflexe werden in der Muskulatur ausgelöst, wenn der Muskel vorgespannt ist, z.B. beim Stehen oder in der Hocke, und gleichzeitig in sehr kurzer Zeit gedehnt wird. Der Dehnreflex äußert sich durch eine schnelle Verkürzung des gedehnten Muskels und erfolgt eigenständig über das Rückenmark. Ein allgemein bekanntes Beispiel für den Dehnreflex ist das Vorschnellen des Unterschenkels, wenn der Arzt mit dem Hämmerchen auf die Patellasehne (Sehne unterhalb der Kniescheibe) klopft. Genau diesen Reflex nutzt das Galileo-Trainingsgerät immer abwechselnd im linken und rechten Bein ab einer Trainingsfrequenz von ca. 12 Hz.

 

Unterschiede zu anderen Trainingsmethoden

 

Galileo-Training unterscheidet sich durch die seitenalternierende Wipp-Bewegung grundlegend von herkömmlichen Trainingsmethoden wie beispielsweise dem Gerätetraining im Fitness-Studio.
Anstatt willentlicher Betätigung der Muskeln werden die Muskelkontraktionen beim Galileo-Training durch Dehnreflexe ausgelöst (bei Training oberhalb von ca. 12 Hertz). Der Trainierende hat dann keinen direkten Einfluss auf die Muskeltätigkeit selbst, er kann lediglich durch Körperhaltung, Variation der Körpersteifigkeit, Bewegungen und Frequenzwahl die Intensität und das Trainingsziel steuern.
Ein weiterer maßgeblicher Unterschied ist die Wiederholungszahl der Trainingszyklen bei Galileo. Bei einer durchschnittlichen Trainingssitzung von z.B. 3 Minuten bei 25 Hertz erfolgen 4.500 Muskelkontraktionen - jeweils in Beuger- und Streckermuskulatur. Diese Wiederholungszahlen gewährleisten koordinative Verbesserungen und sind mit keiner herkömmlichen Trainingsform in vertretbarer Zeit erzielbar.
Die Wipp-Bewegung des patentierten Systems simuliert den menschlichen Gang. Durch die Imitation dieses natürlichen Bewegungsmusters während des Galileo Trainings wird der Bewegungsapparat zielorientiert und physiologisch sinnvoll trainiert.
Da der Trainierende beim Galileo Training keinen Einfluss auf die reflexbasierten Kontraktionen seiner Muskulatur hat, können sich die natürlichen Regelkreise von Muskeln, Bändern, Sehnen, Knorpeln und Nerven autark optimieren.

 

 

Galileo-Training – Zusammenhang von Muskeln und Knochen

 

Der Knochen adaptiert sich ein Leben lang auf die täglichen Maximalkräfte, die auf ihn einwirken. Diese führen zu einer kleinen, elastischen Verformung des Knochens (typischer Weise ca. 0,1% bis 0,2% seiner Länge). Überschreitet diese Verformung eine gewisse Schwelle, so stimuliert dies den Knochen zum Wachstum, unterschreitet diese Verformung jedoch eine zweite (niedrigere) Schwelle, so wird der Knochen abgebaut. Beispiele für diesen Effekt sind der Knochenabbau bei Astronauten, wenn sie sich lange auf Raumstationen im All aufhalten, oder bei alten Menschen, wenn sie sich über lange Zeit zu wenig bewegen. Beide leiden dann unter einem funktionsbedingten Knochenabbau, der leicht mit einer krankhaften Osteoporose verwechselt werden kann.
Der funktionsbedingte Knochenabbau kann durch gezieltes Galileo-Training kompensiert werden!

 

Auftretende Maximalkräte bei alltäglichen Bewegungen

 

Zunächst verblüffend ist die Tatsache, dass die auf den Knochen wirkenden Maximalkräfte nicht etwa durch äußere Einflüsse, sondern durch die Muskulatur selbst erzeugt werden. Dies wird aber deutlich, wenn man die typischen Hebelverhältnisse im Körper berücksichtigt. Als gutes Beispiel dient das Sprunggelenk. Beim steifen Hüpfen auf einem Bein (z.B. beim Seilspringen) erzeugt der Vorderfuß beim gesunden Menschen eine Kraft, die etwa dem 3,5-fachen Körpergewicht entspricht. Die Kraft hierzu muss offensichtlich im Wesentlichen vom Wadenmuskel erzeugt werden.
Berücksichtigt man nun, dass das Verhältnis zwischen dem Abstand von Vorderfuß zu Sprunggelenk und dem Abstand vom Sprunggelenk zur Achillessehne, an der der Wadenmuskel ansetzt, etwa 3:1 beträgt, so muss der Wadenmuskel eine Kraft erzeugen, die dem 10,5-fachen des Körpergewichts entspricht, um eine Kraft, die dem 3,5-fachen des Körpergewichtes entspricht, am Vorderfuß (Bodenreaktionskraft) erzeugen zu können. Da der Wadenmuskel ein Widerlager benötigt, muss diese Kraft somit auch auf den Knochen wirken. Bei alltäglichen Bewegungen haben wir es also mit einer Kraftwirkung vom 14-fachen des Körpergewichtes und mehr auf die Unterschenkelknochen zu tun.

 

 

Zum Vergleich:

Kommt man bei durchgestrecktem Bein hart mit der Ferse auf, so erzeugt man eine Kraft, die typischerweise dem doppelten oder 3-fachen Körpergewicht entspricht. In diesem Fall wirkt aber kein Hebel, so dass die gleiche Kraft auch auf den Knochen wirkt. Dieses einfache Beispiel zeigt, dass im Normalfall Kräfte, die durch die Muskulatur auf den Knochen wirken, deutlich größer sind als Kräfte, die von außen auf den Knochen wirken. Diese Tatsache macht deutlich, dass nur durch die richtige Art von täglicher Bewegung ein Knochenabbau vermeidbar ist.

Gezieltes Galileo-Training kann diesem Knochenabbau vorbeugen.